.

 




 

Spanien

 





Insel La Palma

Kanarische Insel, immer grün, ein Wanderparadis



Spanien - Mischungen aus Kultur und Landschaft
Montserrat - >>Der zersägte Berg<<

 

 

 

 

Allgemeines

Spanien gehört zu den größten Ländern Europas. Der größte Teil des Landes befindet sich zwar in Europa, aber auch Teile Nordafrikas gehören zu Spanien, neben den Kanarischen Inseln sind dies die Städte Ceuta und Melilla, sowie drei kleinere Inseln vor der marokkanischen Küste. Das Land ist ein Königreich, gehört zur EU, man bezahlt mit Euros.
Auf dem Festland, sowie in den afrikanischen Mittelmeergebieten gilt die mitteleuropäische Zeit/Sommerzeit, nur auf den kanarischen Insel wird die Uhr eine Stunde zurück gestellt, hier gilt die Westeuropäsiche Zeit/Sommerzeit.

 

Aktuelle Uhrzeit in Spanien Festland:
Aktuelle Zeit auf den Kanarischen Inseln:





Hilfe mit Rat und Tat und vor allem jeder Menge Papier gibt es vom Spanischen Fremdenverkehrsamt

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Graf-Adolf-Str. 81
40210 Düsseldorf
Tel.: 0211/370467

 

Nationalparks

Sucht man auf Spaniens Landkarte nach Nationalparks wird man zunächst nicht begeistert sein. Der flüchtige Sucher findet fünf. Iberische Inseln: Fehlanzeige! Und dennoch wurden weitere fünf übersehen, sie alle liegen auf den Kanarischen Inseln. Wir haben bisher nur den absolut grandiosen Park Caldera de Taburiente auf La Palma besucht, Bericht unter der Inselbeschreibung.
Somit lässt sich sagen: Spanien ist sicher nicht Europas Vorreiter in Sachen Naturschutz, aber auch nicht das Sorgenkind. Zumindest, was nicht nur bewahrenswert, sondern einmalig ist, wurde in einem Park unter Schutz gestellt. Die Vulkanische Welt der Kanaraen (z.B. NP´s Canadas del Teide, Timanfaya) oder einfach ein Stück andalusische Landschaft mit Flussläufen, Seen- und Sumpfgebieten und Steppe (NP Donana). Auch der Bergwelt im Norden der Halbinsel sind zwei Parks gewidmet: Covadonga und Ordesa. Wer allerdings letzteren besuchen möchte, der sollte sich beeilen. Denn die zum Park gehörenden Bergkletscher der Pyrenäen wird es schon in 20 Jahren nicht mehr geben, eine Folge des Treibhauseffekts. Wer´s nicht glaubt sollte sich das ganze mal in den Alpen ansehen. Ich empfehle die Bildvergleiche auf folgender Webseite: Gletscherarchiv.

 

Anreise

Entscheidet ihr euch mit dem Auto zu fahren, ist die wesentliche Frage wohl ob ihr die nörliche Autobahn (E 5) Bodeaux - San Sebastian oder die südliche Route (E 15) Perpignan - Barcelona wählt. Eine Frage des Zieles, nicht all zu schwer zu lösen. Dies entscheidet, wie die Frankreich-Durchfahrt aussehen muss, große Tipps gibt´s hier nicht zu verteilen.
Für die Iberischen- und die Kanarischen Inseln gilt: Der normale Anreiseweg ist und bleibt das Flugzeug. Es soll hier aber zumindes erwähnt werden, dass es auch anders geht:

  • Balearen: Mehrere Möglichkeiten, z.B. ab Sete (Frankreich) oder Barcelona. Die Überfahrtszeiten liegen um die 12 Stunden, je nach Zielinsel und Abfahrtsort, eine Alternative, für Leute, die Zeit haben und etwas länger bleiben wollen.
  • Kanarische Inseln: Die Fährgesellschaft Transmediterranea betreibt eine Linie von Cadiz (Andalusien) nach Gran Canaria und Teneriffa, von da aus sind die weiteren Inseln wiederum per Fähre erreichbar. Die Sache ist teuer und zeitraubend, wiederum etwas für Leute mit der Zeit und dem Willen etwas länger zu bleiben.

 

Verkehr

Südländische Verkehrsverhältnisse, natürlich! Aber man kommt schon zu recht. Man fährt flott, aber niemand will sich umbringen. Außerhalb großer Städte oder touristischer Zentren geht es dann zu Teil sogar ziemlich beschaulich zu. Erstaunlich angenehm fand ich das Auto fahren auf La Palma. Es kann einem eigentlich kaum etwas passieren, außer vielleicht auf kurviger Straße hinter einem 20 Jahre alten Kleinlaster fest zu stecken. Auf Spaniens Festland gibt es ziemlich viel Polizei. Wir hatten niemals ein Problem, aber zimperlich sind die Ordnungshüter nicht. Auf meiner Spanien/Portugal Tour 1991 hatten wir einen Unfall, uns war jemand hinten auf gefahren. Wir hatten mit der gerufenen Motorradstreife kein Problem, unser Unfallgegener schon.

 

Kulinarisches

Mediterane Küche ist ja in Deutschland recht beliebt, in Spanien kann man sie vor Ort genießen. Das Land ist groß und vielfälltig und es gibt eine Menge an Spezialitäten. Sehr gut gegessen haben wir, als wir auf Besuch in Barcelona weilten, wir schwelgten zwischen im Ofen gebackenen Frühlingszwiebeln und Kaninchenläufchen, es war ein Gedicht, dass man so sicher nur mit einem einheimischen (Gaumen)Führer erleben kann. Na jedenfalls: Es gibt mehr als nur Paella, was nicht abwertend für letzteres gemeint ist, schmeckt auch super, wenn gut gemacht.
Etwas anders sieht die Sache auf den Kanaren aus. Hier gibt es eine Art eigene Küchenkultur und ich hätte fast geschrieben leider gibt es diese. Auf den Kanaren wird alles gegrillt. Einfach alles: Fisch, Fleisch... Am wohlsten haben wir uns hier in den zum Teil recht einfachen Fischkiosken gefühlt. Einzige Nennenswerte Spezialität sind die Mojo-Saucen, die hier zum Essen gereicht werden, und auch die sind Geschmackssache

 

Sprache

Das Spanische ist eine nicht all zu schwierige Sprache, ähnlich dem italienischen. Soll heißen: mit ein wenig Mühe wird man verstanden werden, wenn man die üblichen Begrüßungs- und Dankesformeln beherrscht. Groß aber sind die regionalen Unterschiede. Auf den Kanaren ist die Sache dann aber so einfach, das selbst wir den üblichen regionalen Dialekt bevorzugten: Steht am Schluss ein >>S<< wird es weg gelassen. Also anstatt >>¡Buenos dias!<< nur >>¡ Bueno dia!<<. Dieses sprachliche Beispiel zeigt auch schon eine Besonderheit der spanischen Schreibweise: Ist der Satz eine Frage oder in Ausrufungszeichen gestellt wird das entsprechende Satzzeichen schon vor dem Satz einmal invertiert, also um 180 Grad gedreht, vor an gestellt. Weiters Beispiel: >>¿Qué tal?<< (Wie geht´s?).

 

 

Barcelona - Katalonische Hauptstadt, und natürlich auch der katalonischen Sprache.

 


Das war´s aber nocht nicht, unser Freund Xavier in Barcelona wäre sonst ziemlich sauer. In Spanien spricht man nähmlich nicht nur spanisch. Zunächst gibt es das Katalan. Diese Sprache ist dem spanischen aber relativ ähnlich, gesprochen wird sie in Katalonien, also die Region um Barcelona, zum Teil aber auch auf den balearischen Inseln und bis in das französische Perpignan. Katalan ist übrigens darüber hinaus die Landessprache von Andorra. Die zweite verbreitete Spache ist das Baskische, ein Kauderwelsch, der mit spanisch gar nichts zu tun hat. Der Legende nach versteht ihn noch nicht einmal der Teufel.
Um die Fremdspachenkenntnisse der Spanier ist es recht unterschiedlich bestellt. In touristischen Regionen sind Deutsch-Kenntnisse nicht ungewöhnlich. Jüngere Leute sprechen oft englisch. Bei älteren Spaniern ist das aber die Ausnahme. Der Grund ist einfach: Zu Zeiten der Franco-Diktatur war die an den Schulen gelehrte Fremdspache Französisch! Für eine Spanienreise würde ich als Vokabeltraining alles zum Thema Gruß und Dank, sowie ein paar Zahlen empfehlen. Wer aller Dings seine Zukunft als Globetrotter sieht sollte ernsthaft in Erwägung ziehen mehr zu tun. Denn spanisch ist ohne Frage nach dem englischen die Weltspache Nummer 2 (Chinesisch lassen wir mal außen vor). Sie wird neben Spanien in allen Länder Mittel- und Südamerikas mit Außnahme Brasiliens gesprochen

 



Deutsch 


Hallo! 
Danke! 
Die Rechnung bitte! 


 Spanisch


¡Ola!
 ¡(Muchas) gracias!
 ¡La cuenta , por favor!


Camping

Es ist eine Weile her, dass wir in Spanien gezeltet haben, daher werde ich mich hier etwas zurück halten. Wir haben aber niemals Probleme gehabt, im Gegenteil! Das Niveau ist unterschiedlich, natürlich gibt es an der Mittelmeerküste riesige Plätze mit allem Schnick-Schnack. Anders wo geht es intiemer zu. Als wir frühzeit im Jahr an der Costa Brava gezeltet haben sorgte man sich ernsthaft um uns, die erwarteten 5 Grad schienen den Besitzern zu eisig (wir hatten in Norwegen aber auch schon mal Schnee)!


Home Weiter:La Palma