Frankreich

 












Gebiet

Insel Korsika

 

Die größte Mittelmeerinsel Frankreichs ist von phantastischen Landschaft geprägt. Von mediteraner Küstenlandschaft bis zu alpinen Lebensräumen wird dem Besucher alles geboten.



Historie und Romanik - damit lockt Frankreich
Schloss Azay de Rideau.

 

 

 

 

Nationalparks

Schätzt mal: 16, wie in Italien? 11, wie in Polen? Neun, wie in Griechenland? Es sind 5 (in Worten: fünf)! Nicht gerade toll. Optimal ist eigentlich nur der Schutz der Hochgebirge: zwei Parks in den Alpen und einer in den Pyrenäen. Natürlich gibt es im Naturschutz Alternativen, auch in Frankreich. Eine davon ist der Korsika-Regional-Park. Hier versucht man eigentlich gegensätzliche Interessen wie Naturschutz, Tourismus und Landwirtschaft unter einen Hut zu bekommen. Hauptaufgabe des Parks ist jedoch der Schutz der Landschaft, man kümmert sich um seltene Tiere und Pflanzen, unterhält Wanderwege. So weit ist das Projekt also vom Charakter eines Nationalparks gar nicht entfernt. Wünschen wir ihm Glück.

 

Anreise


Hier gibt es nicht viel zu sagen: Ermittelt am Kompass wo West ist und folgt dieser Richtung. Irgendwann seit ihr dann in Frankreich. Nur für einige südliche Gegenden ist es eventuell sinnvoll zunächst in Österreich oder Schweiz die Alpen zu überqueren und erst dann auf Westkurs zu gehen.

 

Verkehr


Nun, jedes Land hat eine Art eigenen Fahrstil. In Frankreich geht´s halt etwas lockerer zu, es gibt leichte Ähnlichkeiten zum nördlichen Italien. Frankreichs Autobahnen sind mautpflichtig (Ausnahme: Innenstadtbereiche). Wer Zeit hat sollte sich das alternaive Straßennetz etwas genauer ansehen. Denn normalerweise sind die französischen Nationalstraßen in erstklassigem Zustand. Auffällig im ganzen Land sind die, zum Teil auf riesigen Arealen angelegten, Kreisverkehre. Ich mag sie. Hat man einmal die richtige Abfahrt verpasst: Kein Problem! Einmal im Kreis gefahren und da ist sie wieder.

 

Kulinarisches


Wie Gott in Frankreich !? Na, schlecht gehen sollte es hier wirklich niemanden. Die Supermärkte sind gut gefüllt, die Restaurants laden zum Schmaus. Ganz billig ist das alles zwar nicht, aber dafür super lecker! Für Restaurants gilt: Normalerweise ist es wesentlich preiswerter ein Menü zu bestellen, als alles einzeln zu ordern. Frankreich ist groß, und jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten (Korsischer Ziegenkäse, Atlantische Muscheln...) - probieren!
Eine geschlossene Bäckerei - unvorstellbar. Natürlich gibt es la baguette sieben Tage die Woche, überall. Meine Eltern haben sich bei ihrem ersten Frankreichurlaub ganz schön geärgert, der erste Urlaubstag war Sonntag, natürlich hatten sie Brot dabei...

 

Preisniveau


Frankreich ist etwas teuerer als Deutschland, jedoch wohl für kaum jemanden unbezahlbar. Aufgepasst bei den Übernachtungsorten. Camping für Auto, Zelt, 2 Erwachsene, ein Kind gibt es durchaus für etwa 12€. Aber auch für 40€!!! Also, vorher über die gängigen Medien (Campingführer, Reiseführer und natürlich Internet) abchecken, wohin. Arg ins Geld schlagen können Restaurantbesuche. Aber auch hier gibt es verschiedene Preisklassen. Und ganz entgehen lassen sollte sich das in Frankreich keiner. Ihr habt schließlich Urlaub!

 

Sprache


Die Franzosen haben einen sehr großen Nationalstolz. Sie lieben ihr Land und ihre Sprache. Wer die gängigen Gruß- und Dankesformeln nicht beherrscht kann ernste Schwierigkeiten bekommen, ihr wärt nicht die ersten, die beim Bäcker mangels eines "Bonjour!" einfach übersehen werden. Also: In einen Laden und dann erst einmal "Bonjour, Madame!" bzw. "Bonjour, Monsieur!", ein Gruß ohne Anrede ist unhöflich. Habt ihr das getan, solltet ihr genug Pluspunkte für ein paar Baguettes haben. Man kann über den Umgang der Franzosen mit Ausländer (besonders aushalb touristischer Regionen) sicher geteilter Meinung sein. Aber die Regel ist einfach, wer nach Frankreich fährt besucht nicht nur das Land, sondern auch die Menschen, die dort wohnen. Mein Tipp: Alles zum Thema Gruß und Dank, sowie die Zahlen bis Zehn solltet ihr beherrschen. Mehr ist besser. Jedoch einfach ist es nicht, denn die Sprache ist kompliziert, praktisch kein Wort wird so gesprochen, wie es geschrieben wird, selbst wenn man die vielen Regeln beherrscht bleibt einiges unklar.

 


 Deutsch 

 Ja
 Nein
 Danke 

 Französisch

 Oui
 Non
 Merci

 




Camping

Die Bandbreite ist riesig, vielleicht so groß, wie in keinem anderen Land. Da die Franzosen selbst gern zelten gibt es eine Vielzahl von Plätzen. Praktisch jeder Ort, der etwas auf sich hält hat auch einen Campingplatz. Die Qualität ist normalerweise zumindest brauchbar. In den Touristenzentren sind Campingplätze normalerweise gut, allerdings oft auch riesengroß, und damit etwas unpersönlich. An der Atlantikküste beispielsweise gibt es Flächen mit allem Schnickschnack, vom Restaurant bis zum Pool. Im Hinterland hingegen gibt es durchaus auch noch "normale" Plätze. Also, vorher orientieren, jeder muss selbst wissen, wo er sich am wohlsten fühlt.


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