Ionische InselnTeil 1 |
Einmal in Griechenland Inselspringen! Das war schon lange ein Traum von mir - und ist es noch immer. Die lange Anreisezeit ins Land der Götter und der Fakt, dass mehr als drei Wochen Urlaub einfach nicht drin sind, stehen dem entgegen. Die Ionischen Inseln sind eine Alternative, denn die An- und Abreise verkürzt sich wesentlich. Und lohnend ist der Besuch alle mal.
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Shipwreck Beach |
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Zunächst einmal müsst ihr nach Griechenland gelangen. Es gilt zu entscheiden, ob man den Weg übers Festland wählt oder lieber ruhig mit der Fähre hinüberschippert. Für einen Besuch der Ionischen Inseln würde ich in jedem Falle letzteres empfehlen, denn alle drei Fährhäfen in denen die Schiffe ankommen und starten liegen für die Tour äußerst günstig. Es sind Patras (auf der Peleponnes, Nahe Kylini, Abfahrtsort nach Zakynthos), Igoumenitsa (günstiger Hafen für den Besuch von Kefalonia, Ithaka und Lefkas) und schließlich Korfu Stadt. Die meisten Schiffe fahren alle Häfen an, also von Italien kommend zunächst Korfu, dann Igoumenitsa und Patras.
Es war jedoch im Nachhinein nicht die 100%-ig ideale Route, nachdem es uns auf Kefalonia wirklich gut gefallen hat, hätten wir lieber noch etwas Zeit auf Ithaka oder Lefkas verbracht. Durch unsere Fährbuchung waren wir jedoch an den Abfahrtshafen Korfu Stadt gebunden, zu diesem Zeitpunkt wären wir jedoch lieber ab Igoumenitsa gefahren. So weit damit. Ansonsten gilt: Die Fernfähren sollte man von zu Hause aus buchen, Inlandfähren erst vor Ort, zu meist erst direkt vor der Abfahrt. Nur einige wenige Fähren, die nur einmal pro Tag oder noch seltener verkehren kann man zuweilen in Büros am Abfahrtsort vorbuchen. |
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Die Küste von Zakynthos,für griechische Verhältnisse außergewöhnlich grün |
Neben Korfu ist Zakynthos die grünste der Inseln, das hatte uns hier her gelockt. Und es stimmt, im naturellen Sinne ist Zakynthos eine Perle. Leider eine Perle mit Flughafen - die Insel ist fest in der Hand britischer Pauschaltouristen. Nun will ich mich nicht über Touris beschweren, schließlich bin ich im Urlaub ja selbst einer, aber es war nicht immer lustig... Die Insel ist dennoch traumhaft schön, und so ist es fast ein bisschen blöd, das ich in der Hauptsache eine Autotour empfehlen muss, nämlich die zum Kloster Agiou Georgiou Krimnón und zum Spipwreck Beach. Das Kloster ist hübsch, in einem kleinen Bergdorf gelegen. Es besitzt einen Wehrturm, die Einheimischen leben ein Stück vom Tourismus um das Kloster, sie verkaufen neben "geistlicher Ware" (Kreuze, billige Ikonen) und Souvenirs für jeden Geschmack (wirklich für jeden) auch durchaus nette einheimische Produkte, wie zum Beispiel in Honig eingelegte Mandeln. Warum nicht einmal zugreifen? Weiter geht es zum Strand mit dem Schiffswrack, das einst den stolzen Namen des Malers Panagiotis trug. Man könnte glauben kein Sturm, sondern die heimische Tourismuswirtschaft hätte den Frachter dort platziert. Und ich bin mir sicher: sie hat zumindest dazu beigetragen, dass er dort bleibt. |