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Die Mani |
von uns besucht 1994
Der Wilde Süden Griechenlands. Der mittlere Finger der Peloponnes ist karg, die Einwohner sind eher verschlossen. Sie leben in Wohntürmen. Massentourismus - Fehlanzeige!
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Das Dorf Vathi im Westen der Mani. Einsamkeit und karge Landschaft haben ihren Preis, das Dorf hat nicht einmal mehr 50 Einwohner. |
Die Geschichte der Wohntürme, die die Mani beherrschen, ist einfach. Dass es Verteidigungsanlagen sind kann jeder sehen. Und so hatten es selbst die Türken schwer in der Mani Fuß zu fassen. Aber die Einwohner führte nicht nur Krieg gegen Fremde. Die Architektur der Häuser eignet sich vorzüglich dem Nachbarn einen schweren Stein aufs Dach zu werfen... Ist hier das Sizilien Griechenlands?
Anreise
Normalerweise werdet ihr auf der E 961 aus Norden kommen. Letzter größerer Ort vor der Mani ist Githion. Die Straßen, die die Halbinsel selbst erschließen, sind zwar in einem brauchbaren Zustand, aber schmal und kurvenreich. Zeit nehmen!
Aktivitäten
An der Mani sollte man das Auto einmal nicht stehen lassen, eine Umrundung der Halbinsel ist unbedingt empfehlenswert. Rechnet euch je nach Abfahrtszeit aus wie die Sonne stehen wird, wenn ihr schlechtes Licht habt ist es möglich, dass ihr kein einziges vernünftiges Foto mit Heim bringt. Wir sind nicht so zeitig gestartet um dann im Westen hinunter und an der Ostseite wieder hinauf zu fahren. An der Südspitz haben wir einen Badestopp eingelegt. Grundsätzlich ist die Ostseite etwas sehenswerter, es gibt hier die besser erhaltenen Orte.
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Sich ein paar Wohntürme genauer an zu sehen ist kein Problem, viele sind verlassen. Aber Vorsicht, sie sollen häufig die Heimat von Schlangen sein (wir haben aber keine gesehen)! |
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Die Mani ist ein ausgezeichnetes Wanderrevier. Zu unserer Schande muss ich aber gestehen - wir hatten einfach keine Zeit dazu. Außerdem war es wahnsinnig heiß, bestimmt an die 40 Grad. Mit ein paar Forschungen im Netz solltet ihr ein paar Touren finden (ihr habt schließlich auch meine Seite gefunden!). Vor Ort gibt es auch kommerzielle Anbieter.
Die Umgebung
Sehr lohnend ist ein Besuch der Dirou-Höhle. Die Tropfsteinhöhle wird mit Booten befahren. Es geht von einem großen Raum zum nächsten, zwischen durch aber auch schmale Gänge - Kopf ein ziehen. Im inneren Foto erlaubt, aber Video verboten. Mir hat man allerdings am Eingang nur den Akku der Kamera abgenommen, natürlich hatte ich einen zweiten dabei... Dann solltet ihr versuchen einen der vorderen Plätze zu erwischen, die Boote fahren so heraus, wie sie an der Anlegestelle liegen.
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Etwas nördlich der Mani, in der Nähe von Sparta liegt die Mystra. Anders als man es ist Griechenland gewöhnt ist, ist dies keine antike Stätte, die Einwohner verließen Mystra erst im 18./19. Jahrhundert. So ist noch vieles erhalten, ein paar Nonnen und Mönche leben hier wohl auch noch. Der Rundgang ist nicht zu unterschätzen, in Mystra lebten einst 50 000 Menschen! Und die Stadt liegt an einem Berghang. Ihr solltet unbedingt etwas zu trinken mit nehmen. |
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Camping
Camping Meltemi, etwas außerhalb von Gythion; der Platz bietet ausreichend Schatten ist aber etwas staubig; brauchbarer Sanitärtrakt, Laden, öffentliche Kühlbox, schöner Strand; *
Reiseplanung
Reiseführer: Griechenland Reise-Tips; Verlag Martin Velbinger;***, Peleponnes von H.-P. Siebenhaar; Verlag Michael Müller;*** Karten: Euro-Reiseatlas Griechenland 1:300 000; RV Verlag;**, genaueres vor Ort.
Link
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Seitenname |
Inhalt |
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Mit dem Wohnmobil durch Griechenland, auch die Mani wurde gestreift. |