Meteora



von uns besucht 1994, ich war mit Freunden 1990 schon mal da

Eine bizarre Felsenwelt im Norden Griechenland. Duzende Felsnadeln, und auf deren Spitzen haben seit dem 14. Jahrhundert Mönche ihre Klöster errichtet.



Das Klostern Ag. Nikolaos Anapafsas ist eines der kleineren Meteora Klöster. Das macht es nicht weniger sehenswert, im Gegenteil. Es befindet sich auf einer kleinen Felsnadel unterhalb von zwei größeren Klöstern.

Meteora ist Traumhaft, ihr werdet schon mindestens zwei Tage brauchen, wenn ihr einen anständigen Eindruck gewinnen wollt. Die Klöster sind alle mit einer Straße miteinander verbunden, aber zum Glück kann man auch einiges zu Fuß gehen. Die Entfernungen sind gering.

Der Maßstab dieser Karte ist gering, alles ist zu erlaufen, aber wahrscheinlich werdet ihr doch nicht ganz ohne Auto auskommen. Griechenland ist ein heißes Land.
Die Klöster, die auf dieser Karte die Nummern 1 bis 3 tragen sind kleiner Klöster, die Nummern 4 bis 6 dagegen deutlich größer. Wer wenig Zeit hat sollte um einen groben Überblick zu bekommen wenigstens ein kleines und ein großes Kloster besuchen. Aber eigentlich sind alle sechs sehenswert.



Anreise

Ihr werdet in jedem Falle auf der Europastraße 92 kommen. Von Westen her ist sie Verbindung mit dem Fährhafen Igouminitsa, wer von Saloniki oder Athen her kommt benutzt ebenfalls die E 92. Ab Kalambaka dann weiter siehe Karte.

Aktivitäten

Es gibt einen relativ leicht zu findenden Wanderweg, er beginnt in Klambaka und führt hinauf zum Kloster AG. Trias. Sehr steil, schweißtreibend. Festes Schuhwerk ist zu empfehlen, nicht nur wegen der losen Steine, es soll hier auch relativ viele Schlangen geben (selbst haben wir aber keine gesehen, nur ein paar Schildkröten).

Es gibt noch einen weiteren Wanderweg. Er führt von Kastraki zu den Klöstern Varlaam und Metomorphosis, genauer Beschreibung im Reiseführer (siehe unten) oder einfach vor Ort nachfragen.
Natürlich zählt zu den Hauptaktivitäten die Besichtigung der Klöster. Diese haben zum Teil sehr eng gefasste Öffnungszeiten (hängen aus am Campingplatz) und außer dem eine Kleiderordnung, die man respektieren sollte. Diese beinhaltet, die Schultern sollten immer bedeckt sein, die Herren tragen lange Hosen, einen Rock, der über die Knie reicht die Damen. Das mag manchmal etwas unbequem sein, jedoch ist es das letzte Stück Respekt, dass die Mönche und Nonnen noch verlangen. Ansonsten sind die Klöster leider ein wenig zur Schaubude verkommen. Ich würde daher dringend empfehlen auch einmal anderen Orts ein Kloster mit weniger Besucherstrom zu besichtigen, z.B. Mega Spileon auf der Peloponnes.



Eine weiter Möglichkeit der Betätigung finden Bergsteiger an den Meteorafelsen. Wer klettern möchte sollte sich vorher orientieren. Für unerfahrene Neugierige werden jedoch auch einfache Touren vor ort angeboten.

Camping

Camping Vrachos an der Straße vom Kambaka am Ortseingang von Kastraki links: Großer Platz mit viel Schatten und Pool; Blick auf die Felsenwelt; die Sanitäranlagen haben wir bei unserem ersten Besuch 1990 spontan „Palast de Toilette“ getauft; laut Reiseführer ist Vrachos teuer, stimmt aber nicht - nur für die erste Nacht sind ein paar Drachmen mehr fällig, dafür liegt der Preis für weiter Übernachtungen deutlich unter normal; ich vergebe mein höchstes Lob:***.

Reiseplanung

Reiseführer: Griechenland Reise-Tips; Verlag Martin Velbinger;*** Karten: Euro-Reiseatlas Griechenland 1:300 000; RV Verlag;**, genaueres vor Ort.

Links

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Beate und Detlef ?

Die beiden haben eine schöne Tour durchs Land gemacht. Meteora und vieles mehr.

In-Greece.de

Für Leute die Reiseberichte suchen würde dieser Link eigentlich genügen. Davon lebt diese Seite.




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