Irland

 













Gebiet

The Burren


Dingle, Ring of Kerry, Beara, Mizen


Glenariff Forest Park

 

Die Burren sind ein einzigartiges Karstgebiet, teilweise Nationalpark. In der Umgebung befinden sich die Cliffs of Moher, eine sensationelle Steilküste.

Im Süden von Irland ragen mehrere Halbinseln in den Atlantik. Irland zum radeln, wandern und staunen.



Außer dem habe ich bereits ein Gebiet in Nordirland auf meiner Seite, es gehört inhaltlich also zu Großbritannien, befindet sich aber natürlich auf der irischen Insel:
Fast schon ein Nationalpark, die Landschaft der Glens of Antrim im Kleinformat.



Irland - manchmal grün und lieblich, hier rau und bergig:
Die Conemara

 

 

 

 

Allgemeines

Irland ist eines der kleineren Ländern der Europäischen Union, mit seinen etwa 70 000 km2 ist es in etwa so groß wie Bayern. Die Republik zählt zu den Musterländern der Gemeinschaft: Lange Zeit wurde das Land aus den Finanztöpfen der EU genährt, wie sich heute zeigt war dies eine lohnende Investition. Irland ist Mitglied des Schengener Abkommens (für Einreisende aus anderen Schengen-Staaten keine Grenzkontrollen), man zahl mit den mittlerweile vertrauten Euros.
Auf den britischen Inseln gilt die Westeuropäische Zeit, auch Greenwich Time genannt

 

Aktuelle Uhrzeit in Irland:



Hilfe mit Rat und Tat und den üblichen Papierberg gibt es vom irischen Fremdenverkehrsamt.

Irland Information - Turism Ireland
Gutleutstraße 32
60329 Frankfurt
Telefon: 069 / 66800950

 

Nationalparks

Der Zeit gibt es fünf Nationalparks in Irland. Eine Ausnahme stellte der erste Park des Landes dar, der Killarney Nationalpark. Die Natur ist hier im Ursprung sicher phantastisch, und da fast jeder Irlandreisende hier vorbei kommt sollte er auch mal kurz rein schauen. Aber das reicht dann wahrscheinlich auch. Unmengen von Touristen werden hier täglich mit Bussen und Pferdewagen durchgekarrt. Sie besuchen an einem Tag den Ring of Kerry und den Park... Aber soweit das negative, das schöne ist, dass Irland eine Menge unberührter Natur bietet, natürlich auch in seinen Nationalparks. Über den Burren Park berichte ich auf einer extra Seite, die weiteren Nationalparks sind geprägt von typisch irischer Landschaft, Berge, Seen, Moore, Wiesen.

 

Anreise

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten: Zum ersten die direkte Fährüberfahrt von Frankreich nach Irland. Anbieter sind hier die Stena Line und Irish Ferries. Diese Strecke wirkt anfangs attraktiv, hat aber ihre Tücken. Man fährt in Frankreich weit nach Westen zu den Fährhäfen. Dann folgt eine lange Überfahrt (18-24 Stunden). Man büßt eventuell sogar Zeit ein und hat die Wahl eine Kabine zu buchen oder eine unbequeme Nacht an Bord zu verbringen. Zweite Möglichkeit ist die Überfahrt via Großbritannien. Anbieter sind hier wiederum Stena und Irish Ferries sowie P&O, letztere allerdings nur nach Nordirland. Stena bedient alle notwendigen Linien direkt, Irish Ferries hat sich für die Überfahrt nach England Partner gesucht, dies sind P&O und die Eurotunnel Gesellschaft. Die Möglichkeiten die sich daraus ergeben sind sehr vielfältig. Als Anregung hier der Weg, den wir 1995 gewählt haben: Genutzt haben wir das Angebot von Irish Ferries, zunächst mit P&O auf der Linie Zeebrücke (Belgien)-Felixstowe (gibt es leider nicht mehr, heute: Zeebrücke/Rotterdam - Hull). Weiter nach Irland mit Irish Ferries von Holyhead (Wales) nach Dublin. Rückfahrt wiederum zunächst mit Irish Ferries von Rosslare nach Pembroke (Wales) und schließlich von Folkestone nach Calais durch den Tunnel.
Was bleibt ist die dritte Möglichkeit: fliegen und ein Auto mieten. Bis vor kurzem war dies etwas für Leute mit viel Geld und/oder wenig Zeit. Aber ganz so extrem ist die Lage zumindest der Zeit nicht, die Billigflieger machens möglich. Aber schaut euch an, wohin ihr fliegt. Zumeist wird das günstigste Ziel nicht die Hauptstadt Dublin, sondern der Shannon-Airport in der nähe von Limerik sein.

 

Verkehr

Linksverkehr, ist aber ein geringeres Problem als man zunächst glaubt. Wer via Großbritannien reist hat sich in Irland schon daran gewöhnt. Wesentlich ist, dass in Irland im Gegensatz zur Nachbarinsel mit europäischen Maßen gerechnet wird, also Kilometer statt Meilen, Liter statt Galonen usw.
Auto fahren in Irland kann etwas mühsam sein, vor allem dann, wenn man ein Stück voran kommen will. Die Straßen sind meist sehr kurvenreich, oft auch schmal. 100 km können ein weiter Weg sein. Die Iren haben einen recht angenehmen Fahrstiel, flott ohne zu rasen. Warnen möchte ich vor dem Sonntag Vormittag. Uns ist mehrfach aufgefallen, dass Fahrer die offensichtlich von/zur Kirche unterwegs sind etwas träumen.

 

Kulinarisches














Wer meint, hier kann es nur um flüssige Dinge gehen hat nicht ganz recht (aber ein bisschen schon). In einem Pub kann man nämlich auch recht gut essen. Neben britisch angehauchter Kost (Sandwiches, Pies aller Art) gibt es als Spezialitäten den bekannten Irish Stew und verschieden Lachsgerichte - lecker.
Kommen wir zu den Dingen für die Irland bekannt ist: Bier und Whiskey. Letzteren haben die Iren erfunden. Erst später wanderte das Rezept mit Mönchen nach Schottland hinüber. Und wenn die Schotten auch die bekannteren Sorten herstellen, ich glaube die Iren machen die besseren. Das könnte zum Beispiel daran liegen, dass auf der Grünen Insel drei mal gebrannt wird, in Schottland meist nur zwei mal. Ein weiterer Grund ist, dass fast alle Sorten >>pur Malt<< sind, dass heißt, sie sind reine Malzwhiskeys, wurden nicht wie beispielsweise Johnnie Walker mit Gerstenbrand verschnitten - das nennt man dann >>blendet<<. Und so ist selbst der irische Billig-Brand Paddys schon ein trinkbarer Whiskey. Der einzige mir bekannte Blendet Whiskey aus Irland ist Black Bush aus der Bushmills Whiskey Distillerie in Nordirland, und selbst der ist ein hervorragend gutes Tröpfchen. Noch ein paar Worte zu diesem Thema unter Kulinarisches auf meiner Großbritannien-Seite.
Denkt man in Irland an Bier denkt man an Guiness. Ich kenne niemanden, dem das erste Guiness wirklich geschmeckt hat. Tage später geht man wieder in einen Pub - na ja eigentlich geht es ja. Das dritte Guiness, dass man in seinem Leben trinkt, macht süchtig, von nun an kommt man nie wieder völlig davon los. Es ist ein schwarzes, aber dennoch sehr herbes Bier. Aus Flasche oder Dose schmeckt es bei weiten nicht so gut wie vom Fass. Will man es also in Deutschland genießen (oder Nummer 1 und 2 vorkosten) sollte man in einen Irish Pub gehen, wie es sie inzwischen in jeder größeren deutschen Stadt gibt.
Wenn Bier in Irland Kult ist - die Werbung dafür ist es auch!

 

Sprache

Die Sprache „Irisch“ ist eine Dialekt des gälischen, verwand mit den Sprachen der Schotten und Waliser. Dies zu lernen ist etwas für Irland-Freaks. Denn selbst ein Großteil der Iren ist dieser Sprache kaum oder gar nicht mächtig. Tipp: Euere Landkarte sollte unbedingt auch die irischen Bezeichnungen enthalten, das ist im Südwesten teilweise wichtig. Ansonsten gilt: Gesprochen wird englisch. Zum englischen jedoch möchte ich mir große Worte sparen, wer im westlichen Europa herum reist sollte zumindest ein paar Worte beherrschen.

 


Deutsch 

Hallo 
Danke 
Üblicher Gesprächsbeginn: 
das Wetter 

 Englisch

 Hallo!
 Thank you / Thanks

 Nice day today...


Camping

Wer glaubt in ein Camping-Entwicklungsland zu reisen der irrt. Die irischen Plätze sind gut. Oft in schöner Landschaft gelegen, familiär geführt, beim einchecken gibt's Tipps zur Umgebung. Auf der gesamten Tour ist uns kein einziger Reinfall vorgekommen. Einziger Haken, nicht immer gibt es da einen Platz, wo man ihn braucht. In Dingle Town etwa, der Stadt in Irland mit den meisten Pubs pro Kopf hätten wir zu gerne gecampt. Aber außer ein paar wenigen Stellplätzen vor der Jugendherberge ist da nichts zu machen, 10 km zum nächsten Platz, zu viel für einen Kneipenbummel.


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