| Ring of Kerry & Co |
von uns besucht 1995
Ihr wollt nach Irland, aber habt nicht sehr viel Zeit? Fahrt in den Südwesten der Insel! Hier gibt es nicht alles- aber doch vieles von dem, was irische Landschaft so bietet.
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Ring of Beara Blick vom Healy Pass nach Norden |
Es sind fünf Halbinseln, von Nord nach Süd heißen sie Dingle, Iveragh (mit dem berühmten Ring of Kerry), Beara, Sheep´s Head und Mizen. Es ist eine Landschaft aus dem Bilderbuch. Und bitte, versucht nicht alles in 2 Tagen zu sehen. Eine kleine zeitliche Vorgabe, das Minimum sollte sein: Für Dingle ohne An- und Abreise ein ganzer Tag - wer nach Great Blasket Island hinüber will benötigt einen weiteren, auf Iveragh für die Inselumfahrung einen Tag (eventuell in An- und Abreise einbauen), Inselspitze und Valencia Island ein weiterer Tag, wer zu den Skellig Inseln will benötigt einen dritten. Auf Beara sollte man einen Tag verwenden, die beiden südlichen Halbinseln haben auch wir dann nur gestreift, wir waren nur auf Mizen und haben mit dem Auto die Tour bis Mizen Head gemacht.
Die Halbinsel Dingle ist die nördlichste der hier beschriebenen. Idealerweise sollte euer Quartier möglichst weit draußen liegen, denn dort ist Dingle am wildesten. Leider verfügt der Hauptort Dingle Town über keinen vernünftigen Campingplatz. Das ist besonders schade, weil die Stadt die meisten Pubs pro Einwohner in ganz Irland haben soll (und das will auf der Insel was heißen). Trotsdem sollte Dingle Town für alle die ihr Fahrrad nicht dabei haben der Ausgangspunkt für die Erkundung der Inselspitze sein. Im Ort gibt es mehrere Vermieter und die Gegend ist nahezu Ideal für eine Tour.
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Auf dem Drahtesel zum Slea Head, das sollte sich jeder Besucher gönnen. |
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Die Tour ist auf jeder Karte leicht zu finden, von Dingle Town zum Slea Head, weiter Richtung Clogher Head, von da über Ballynana zurück in die Stadt. Am Slea Head hat man einen wunderbaren Blick zur Insel Great Blasket Island. Das Eiland war einst bewohnt, in den fünfziger Jahren wurden die Bewohner auf das Festland umgesiedelt. Man kann zu der Insel hinüberfahren, sollte aber einen extra Tag Zeit dafür haben (haben wir nicht gemacht). Die zweite Besonderheit am Weg ist das Gallarus Oratory, eine Gebetshaus aus dem 8.Jahrhundert, nur aus Steinen errichtet, so steht es da seit weit über 1000 Jahren. Ansonsten macht man die Tour natürlich der Landschaft weg, für uns hat sich die Sache gelohnt.