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Hochland per Pkw |
Die Pisten:
Die Piste F 550 Kaldidalur
Mit Sicherheit ist das die am einfachsten zu fahrende Hochlandpiste. Fast alle Reiseführer sind sich einig, dass sie auch mit Pkw zu schaffen ist, und das ist richtig.
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Die Hraufossar, hunderte kleine Wasserfälle |
Die Piste beginnt in Husafell, vorher sollte man sich jedoch die
Hraunfossar nicht entgehen lassen. Auf 900 m treten hier ohne vorher
sichtbaren Wasserlauf Wasserfälle aus dem Felsgestein. Sie
werden von einem unterirdischen Strom gespeist. Die Piste selbst
führt durch ein Tal (lasst euch von dem Wort Tal nicht
täuschen, es geht trotz dem Hoch hinaus). Beiderseits befinden sich mehrere Gletscher und Vulkane, so dass die Fahrt durchs Kaldidalur auch landschaftlich sehr schön sein soll. Nur haben wir davon nichts gesehen. Bei unserer Fahrt lag ein dichter Hochnebel über dem Land, der uns zwar freien Blick auf die Strecke gewährte, alles was links und rechts höher lag blieb aber im Trüben.
Die
Piste ist recht einfach zu fahren. Zweimal mussten wir anhalten, weil
eine tiefe Pfütze zu durchqueren war, war aber kein Problem. Die
im süden anschließende Nationalstraße befand sich
bei unserer Tour in einem schlechteren Zustand, als die F 550.
Camping
Wir sind das Kaldidalur auf unserer Etappe von
Olavsvik (Halbinsel Snæfellsnes) zum Laugarvatn
gefahren:
Camping Olavsvik ist auf den ersten Blick ein schöner
Platz, zwar nur einfache Sanitäranlagen aber sonst ganz nett.
Bis der Abend kommt. Dann nimmt die Jugend des Ortes ihre Motorräder
und umkreist bis etwa 23 Uhr den Platz - täglich. Aus Berichten
weis ich, dass das nicht nur während unserer Anwesenheit so war.
Einstufung kein Stern. Tipp: Lieber einen Platz im Süden
der Halbinsel suchen etwa in Arnastapi, erstens ist man dann den
Vogelfelsen näher - tolles Erlebnis, zweitens war das Bad in
Olavsvik während unserer Anwesenheit geschlossen. Nahe Arnastapi
liegt Lysuholl, hier gibt es Thermalbad.
Camping Laugarvatn,
großer Platz mit Sträuchern unterteilt, brauchbare
Sanitäranlagen, Spielplatz, in Fußmarschweite das sehr
schöne Bad **
Die Piste F 208 , nördliche Fjallabaksleið Piste
Diese Piste fand ich am schwierigsten zu fahren. Es sind keine Wasserläufe zu queren, es waren auch keine tiefen Pfützen auf der Piste. Dennoch war die Sache sehr mühsam. Aber lohnend!
Bei der Anfahrt zur Piste hat man mehrfach einen sehr schönen Blick auf die Hekkla, einen der gefürchtetsten Vulkane Islands. Die Piste beginnt an den beiden Wasserkraftwerken Hrauneyjafoss und Sigalda. Zunächst ist die Routen identisch mit der Sprengisandur Piste, aber bald zweigt die F 208 rechts ab. Es folgen 36 schwere Kilometer wobei die zunächst recht trostose Landschaft immer sehenswerter wird.
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Die heißen Quellen der Leute vom Land, oder auf isländisch Landmannalaugar, das Ziel der Fahrt. |
Angekommen seit ihr, wenn vor euch eine Furt erscheint. Diese ist mit normalen Pkw absolut unbefahrbar, das Auto rechts abstellen. Normalerweise gibt es eine Fußgängerbrücke. Wir waren aber so zeitig im Jahr da, dass diese noch nicht aufgelegt war. So mussten wir zu Fuß hinüber. Reisende Strömung und kalt! Aber Landmannalaugar entschädigt für alles.
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Die Berge leuchten in allen Farben. Duzende Ente schwimmen im
Wasser, Arten die man noch nie gesehen hat. Und wenn man sich
einigermaßen satt gesehen hat geht man baden. Die Badestelle
liegt an einem warmen Fluss. Läuft oder schwimmt man diesen
etwas abwärts, kommt man an die Mündung eines weiteren
Flusses. Dieser ist heiß. So kann sich jeder im
Mündungsgebiet die ihm genehme Temperatur suchen. Es ist
schwer zu beschreiben. Am besten ich sage traumhaft. |
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Camping
Landmannalaugar ist Naturschutzgebiet, wildes campen
ist daher verboten. Ein Zeltplatz ist vorhanden, aber er liegt hinter
der Furt. Also für Pkw Fahrer, entweder alles hinübertragen,
oder woanders zelten. Wir sind die Piste als Abstecher auf unserer
Etappe von Laugarvatn (Campingplatzbeschreibung siehe
Kaldidalur-Piste oben) nach Skogar gefahren.
Camping Skogar: Der Platz ist sehr zugig gelegen, die Sanitäranlagen waren nur notdürftig
(es war aber etwas neues in bau) Preise damals ca. 4 € aber heute sicher teurer, denn es ist trotz aller Einschränkungen ein Wahnsinnsplatz.
Direkt oberhalb liegt der Wasserfall Skogafoss, 60 Meter hoch, 25 Meter breit (Bild
siehe Island Seite unter Camping). Schöner geht's
nicht.**