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Island |
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Gebiet
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Einzigartiges Wandergebiet am Südrand von Europas größtem Gletscher Vatnajökull.
Islands Hochland ist eine
arktische Wüste, die nur von einigen
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Nationalparks |
In
Island gibt es derzeit drei Nationalparks, wir haben alle mehr
oder weniger ausführlich besucht. Der Skaftafell Park wird
von mir auf einer extra Seite vorgestellt. Der
þingvellir-Nationalpark (þ=Th aussprechen) ist
in doppeltem Sinne interessant. Zum einen betrachten ihn die
Isländer als den Ursprungsort ihrer Demokratie, hier tagte
vor rund 1000 Jahren eine Art Urparlament. Zum anderen begegnen
sich in þingvellir die amerikanische und die europäische
Kontinentalplatte. Da beide Erdteile auseinandertrifften bildet
sich eine Schlucht. Die sogenannte Allmännerschlucht
ist somit Tagungsort des weltweit ersten Parlaments (?) und der
Begegnungsort zweier Kontinente. |
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Anreise |
Als erstes sticht natürlich die Anreisemöglichkeit per Flugzeug ins Auge, es gibt eine gute Flugverbindung mit Icelandair nach Reykjavik. Dort gilt es dann ein Auto zu mieten, was nicht ganz billig ist. Wer sich
für diesen Weg entscheidet sollte sich ernsthaft überlegen
einen Geländewagen zu mieten und sei es ein Lada Niva. Selbst
wer keine ausgedehnten Hochlandtouren plant, wird die höhere
Bodenfreiheit des Fahrzeugs zu schätzen wissen. |
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Verkehr |
Die Grundregeln sind unkompliziert und die Ausschilderung ist erstaunlich gut. Island verfügt über das meiner Meinung nach beste Informationssystem Europas. An wichtigen Punkten der Ringstraße und anderen wichtigen Straßen befinden sich Infotafeln auf den man alles findet: Wo ist der nächste Supermarkt, die nächste Tankstelle, Apotheke, Bad. In einem dünn besiedelten Land ein Service, den man sehr bad zu schätzen weis. Soweit das gute. Die andere Seite der Medaille ist die: Große Teile des isländischen Straßennetzes sind nicht asphaltiert. Zwar unternimmt das kleine Land große Anstrengungen in dieser Hinsicht, aber die Möglichkeiten sind begrenzt. Daher folgende Empfehlungen:
Zum Schluss nur
noch eins: Mir hat das Autofahren auf Island Spaß gemacht,
es hat etwas von Abenteuer. |
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Tierwelt |
Island gehört zu den wenigen Ländern
der Welt, die noch Walfang betreiben. Offiziell zu
wissenschaftlichen Zwecken, aber es ist ein offenes Geheimnis,
dass die Wissenschaft auch in den Restaurants Reykjaviks endet.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace
hat im Kampf dagegen fatale Fehler begangen. Anstatt durchaus
vorhandene lokale Umweltgruppen zu unterstützen, wurde der
Protest von außen nach Island hereingetragen. Logische
Folge: Das kleine Volk rückte näher zusammen - gegen
Greenpeace - für Walfang. Ich habe nichts gegen Greenpeace,
aber nach diesem Elefantenauftritt im Porzelanladen wird es sehr
schwer werden, die Isländer zu bekehren. |
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Wenden wir uns
erfreulicheren Dingen zu, Islands Vogelwelt. Ich muß
gestehen, dass ich kein Fan davon bin stundenlang Vögel zu
beobachten, aber in Island wird die Sache für jeden zum
Erlebnis. Zunächst gibt es eine Vielfalt von Entenarten zu
bewundern, zentraler Punkt hierfür ist der Myvatn-See. Aber
wesentlich attraktiver fand ich die Seevögelkolonien. |
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Vulkanismus & baden |
Wenn im Fernsehen ein Film
über Island kommt hat dieser seltsammerweise immer den selben
Namen: Insel aus Feuer und Eis. Nun ganz unberechtigt
ist der Titel nicht. Vulkanische Erscheinungen sind eine der
Hauptattraktionen Islands. Einem Vulkan selbst ganz nahe kommen
kann man am besten an der Krafla, nahe des Myvatn-Sees. Den
Berg selbst sollte man zwar nicht besteigen, es ist gefährlich.
Aber etwas westlich (am Kraftwerk vorbeifahren, den anschließenden
Hang hinauf, dann links den Parkplatz benutzen, Weg nach links)
gibt es ein frisches Lavafeld mit mehreren rauchenden Kratern.
Weitere vulkanische Erscheinungen sind vielerorts in Island zu
bewundern. Heiße Quellen mit Sinterterassen, Dampffontainen
und natürlich Geysire. |
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Preise |
Island ist das teuerste
Land, dass ich kenne. Empfehlung für alle Fährbenutzer:
So viel wie möglich Lebensmittel mitnehmen. Konserven
sind ohnehin gestattet und unsere Salami hat der isländische
Zoll auch nicht gefunden. Nach Ankunft in Island am besten bis
Eglisstaðir fahren, dort gibt es ein Bank, eine Tankstelle und
einen für isländische Verhältnisse brauchbaren
Supermarkt (erwartet keinen WalMart!). Zweiter Tipp: In Hveragerði, östlich von Reykjavik, ist Islands Zentrum für Obst und Gemüseanbau. Hier und in angrenzenden Orten gibt es die Produkte der Gärtnereien zu deutlich liberaleren Preisen als anderswo. Und obwohl natürlich alles unter
Glas gezogen ist schmeckt es nicht holländisch. |
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Sprache |
Isländisch ist eine relativ alte Sprache, sie beruht auf der dem Altnorwegischen. In den meisten skandinavischen Sprachen fällt es uns relative leicht ein System zu erkennen, einzelne Worte und sogar Zusammenhänge zu verstehen. Im isländischen trifft dies nicht zu. Die Sprache scheint sehr kompliziert, zu dem führt sie mehrere eigene Buchstaben. Die Bedeutung dieser Buchstaben sollte man auch als Tourist lernen (schon um Wegweiser zu verstehen). Auf die Sprache trifft das nicht unbedingt zu. Denn praktisch alle Isländer/innen sprechen englisch, auch Deutschkenntnisse kommen vor. Und da Sprache und auch Aussprache relativ kompliziert sind belasse ich mein Miniwörterbuch bei: |
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Deutsch Ja |
Isländisch ja |
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Camping |
Die Ausstattung der Plätze ist sehr unterschiedlich. Zum einen gibt es perfekt ausgestattete Plätze, beispielsweise in den Nationalparks,
Preise dann um die 10 - 15€ für 2 Personen nebst Auto.
Andern Orts ist nur ein Häuschen mit Toilette und Waschbecken aufgestellt,
Kosten dann meist um die 5€. Während unseres Islandaufenthalts waren an vielen Plätzen neue Toilettenanlagen in Bau. |
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